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10 Blues-Akkordfolgen für Gitarre

Bluesharmonie beginnt oft mit I, IV und V. Dominantseptakkorde, die wiederkehrende Tonika und rhythmische Platzierung verwandeln diese Funktionen in einen Groove.

Die zehn Beispiele sind Schleifen aus vier Positionen. Sie trainieren grundlegende Bluesbewegungen, ersetzen aber kein vollständiges Zwölftakt-Schema.

10 Blues-Akkordfolgen für Gitarre — StrumForge
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Akkordfolgen zum Ausprobieren

  1. Die Basis I7–IV7–I7–V7: A7 – D7 – A7 – E7

    A7 setzt das Zentrum, D7 führt weg und E7 bereitet die Rückkehr vor. Beginne etwa bei 70 BPM mit gleichmäßigen Anschlägen, bevor du einen Shuffle ergänzt.

  2. Schnell zur vierten Stufe: A7 – D7 – A7 – A7

    D7 kommt früh, danach lassen zwei A7-Positionen Raum für eine Antwortphrase. Betone D7 und spiele die Rückkehr sparsamer.

  3. Über IV zurück: E7 – A7 – B7 – A7

    B7 geht zunächst nach A7, bevor E7 wiederkommt. Vergleiche gerade Achtel mit einem lang-kurzen Swinggefühl.

  4. Die gleiche Basis in G: G7 – C7 – G7 – D7

    D7 liefert die letzte Spannung. Vergleiche offene Griffe und verschiebbare Dominantseptakkorde.

  5. Mollblues in A: Am7 – Dm7 – Am7 – E7

    Am7 und Dm7 etablieren Moll, E7 bringt G♯. Nutze die Mollpentatonik und löse gezielt auf Akkordtöne auf.

  6. Die Mollformel in E: Em7 – Am7 – Em7 – B7

    B7 ergänzt D♯ und verstärkt die Rückkehr nach Em7. Lass die tiefe E-Saite an passenden Stellen klingen und vergleiche Barrégriffe.

  7. Eine Schleife mit Songabschnitt-Charakter: Am – F – Dm – E7

    F und Dm weiten den Weg vor E7. Spiele die ersten drei Akkorde zurückhaltend und betone die Dominante.

  8. Rückkehr über ii–V: A7 – D7 – Bm7 – E7

    Bm7–E7 bereitet A7 geschmeidiger vor. Suche kompakte Formen und höre auf die Oberstimme.

  9. Eine Basis für einen Bluesrock-Riff: A5 – D5 – A5 – E5

    Powerchords lassen Terzen weg. Gib dem Part durch gedämpfte Achtel, Pausen und Akzente seinen Charakter.

  10. Ein Turnaround-Modul: A7 – C7 – B7 – E7

    C7–B7 bringt Chromatik vor E7. Probiere den Weg als Übergang oder Bridge statt als einzige Harmonie des Songs.

Den Dominantseptakkord verstehen

A7 enthält A, C♯, E und G: einen Durdreiklang mit kleiner Septime. Diese Spannung bleibt im Blues auch möglich, wenn der Akkord die Tonika bildet.

Die Funktionen lassen sich verschieben: A7–D7–A7–E7, E7–A7–E7–B7 oder G7–C7–G7–D7. Offene Griffe in A und E sind oft ein praktischer Anfang.

Schleife und Form unterscheiden

Vier Positionen allein beschreiben keinen Zwölftakt-Blues. Akkorddauer und Platz im Schema zählen mit. Übe die Bewegungen als Module und setze sie anschließend in eine vollständige Form.

Ein Turnaround bereitet den Anfang vor. Höre auf den letzten Akkord und die Rückkehr der Tonika: Diese Verbindung bringt die Phrase voran, nicht nur der einzelne Griff.

Der Rhythmus verändert dieselben Akkorde

Dieselbe Akkordliste kann Shuffle, langsamer Blues oder Bluesrock werden. Tempo, Unterteilung, Akzente und Pausen machen einen großen Teil des Unterschieds aus.

Beginne mit sauberen Vierteln. Vergleiche dann gerade Achtel und ternären Swing, ohne schneller zu werden. Lass Raum für eine kurze Gitarrenantwort zwischen den Akkorden.

Mit Begleitung üben

Wähle eine Tonart in StrumForge und vergleiche Septakkordgriffe. Der Stil Blues bietet mit Pro weitere Ideen, die zu den aktiven Einstellungen passen.

Beginne beim Improvisieren mit einer kurzen pentatonischen Phrase. Wiederhole sie und ändere ihren letzten Ton passend zum Akkord. Eine bewusst gehörte Auflösung bringt mehr, als bei jeder Runde die gesamte Skala abzuspielen.

Mit StrumForge üben

Öffne ein Beispiel, um seine Akkorde und Griffbilder zu laden. Wähle ein angenehmes Tempo, höre dir die Schleife an und vergleiche die verfügbaren Voicings. Die internationalen Akkordsymbole C, D, E, F, G, A und B bleiben wie in der App erhalten; B bezeichnet dabei das deutsche H.

Vierakkordige Schleifen sind kostenlos; für die Generierung können Nutzungslimits gelten. Pro ergänzt unbegrenzte Generierung, Folgen mit 2, 8, 12 und 16 Akkorden sowie weitere Werkzeuge. Die Beispiele auf dieser Seite lassen sich ohne Abo anhören.

Über das Schlagzeug-Symbol neben dem Tempo öffnest du Rhythmus. Acoustic Pop, Waltz und 6/8 Ballad lassen sich mit ihren Standard-Kits kostenlos abspielen. Mit Pro kannst du Kit-Stimmen, Fills, Gitarrenanschlag und Lautstärken anpassen.

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Häufige Fragen

Sind diese Schleifen Zwölftakt-Bluesformen?

Nein. Sie isolieren vier Positionen. Die vollständige Form hängt von Dauer und Anordnung der Akkorde in zwölf Takten ab.

Kann ich Powerchords verwenden?

Ja, für eine Bluesrock-Farbe. Ohne Terz entsteht jedoch eine andere harmonische Dichte als mit Septakkorden.

Welche Tonart eignet sich zum Einstieg?

A und E bieten praktische offene Griffe. Wähle die Tonart, in der deine Wechsel am gleichmäßigsten bleiben.

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