StrumForge

Akkordfolgen entdecken

Akkordfolgen-Generator für Gitarre

Eine gute Akkordfolge muss im Ohr und unter den Fingern funktionieren. StrumForge erzeugt Gitarrenschleifen mit spielbaren Griffbildern und einer Wiedergabe mit Schlagzeug-Grooves.

Wähle Tonart, Modus, Stil und Akkordtypen. Behalte passende Akkorde, ersetze andere und probiere ein neues Voicing, ohne die ganze Folge neu aufzubauen.

Akkordfolgen-Generator für Gitarre — StrumForge
Öffne ein Beispiel, um seine Akkorde und Griffbilder zu laden.

Akkordfolgen zum Ausprobieren

  1. Ein vertrauter Dur-Ausgangspunkt: G – D – Em – C

    I–V–vi–IV in G-Dur eignet sich zum Vergleich offener Akkorde, Barrégriffe und Dreiklänge. Spiele zunächst einen Abschlag pro Akkord und ergänze erst bei sauberen Wechseln ein dichteres Muster.

  2. Mit der Mollparallele beginnen: Em – C – G – D

    Dieselbe Akkordfamilie aus G-Dur wirkt anders, wenn Em die Schleife eröffnet. Spiele Em und C zurückhaltend und öffne den Anschlag bei G und D.

  3. Eine schwebende Dominante: D – Asus4 – Bm – G

    Asus4 verzögert die Terz von A und lässt den zweiten Akkord offen. Wechsle kurz zwischen Asus4 und A, bevor du zu Bm gehst.

  4. Über ii–V–I zurück: Dm7 – G7 – Cmaj7 – Am7

    Dm7–G7–Cmaj7 löst deutlich nach C-Dur auf; Am7 führt in die nächste Runde. Vergleiche volle Septakkorde mit kleinen Griffen in höheren Lagen.

  5. Die Grundbewegung des Blues: A7 – D7 – A7 – E7

    Die Schleife zeigt I7, IV7 und V7 in A. Sie ist kein vollständiger Zwölftakt-Blues. Vergleiche gerade Achtel und einen Shuffle mit denselben Akkorden.

  6. Grundtöne für einen Riff: E5 – G5 – D5 – A5

    Powerchords enthalten keine Terz. Rhythmus und Riff bestimmen deshalb einen großen Teil des Charakters. Spiele gedämpfte Achtel, Pausen und einzelne betonte Akkordanschläge.

  7. Eine stärkere Rückkehr nach Moll: Am – F – Dm – E7

    E7 zieht durch den Leitton G♯ deutlicher nach Am als Em. Lass die ersten drei Akkorde atmen und betone den letzten.

  8. Eine mixolydische Schleife: D – C – G – Am

    C liefert die erniedrigte siebte Stufe von D-Mixolydisch. Spiele eine kurze Melodie und ziele bei jedem Wechsel auf Töne des aktuellen Akkords.

Den Ausgangspunkt wählen

Wähle eine feste Tonart, wenn du eine bestimmte Tonleiter oder Melodie üben möchtest. Lass die Tonart offen und den Modus auf Auto, wenn du einen überraschenderen Anfang suchst. Die Akkordfilter bestimmen verfügbare Griffarten und Klangfarben.

Offene Akkorde helfen bei vertrauten Wechseln. Barrégriffe lassen sich verschieben, Dreiklänge reduzieren den Klang auf drei Töne und Powerchords betonen Grundton und Quinte. Septakkorde sowie sus- und add9-Akkorde ergänzen weitere Farben.

Behalten, was funktioniert

Sperre eine Position vor der nächsten Generierung, wenn der Akkord erhalten bleiben soll. Du kannst einzelne Akkorde ersetzen, Karten verschieben und zwischen den angebotenen Griffen wechseln. Ein anderes Voicing verändert Lage und Griff, ohne den harmonischen Akkordnamen zu ändern.

Höre besonders auf den Übergang vom letzten zum ersten Akkord. Ein zunächst unscheinbares Ergebnis kann mit einem anderen Rhythmus, einer deutlicheren Basslinie oder einer kleinen Oberstimmenmelodie interessant werden.

Aus der Schleife eine Übung machen

Verlangsame schwierige Wechsel und übe zunächst nur die beiden betroffenen Akkorde. Gehe danach zur ganzen Schleife zurück. Zum Komponieren lohnt sich eine kurze Gesangsphrase oder ein Gitarrenmotiv, bevor du sämtliche Akkorde austauschst.

Die Tonleiteransicht zeigt dir passende Positionen auf dem Griffbrett. Sie ist eine Orientierung: Nicht jeder Ton wirkt über jedem Akkord gleich ruhig. Achte besonders auf Terzen und gemeinsame Töne.

Variation innerhalb eines musikalischen Rahmens

StrumForge variiert Akkordfolgen anhand deiner Einstellungen. Es zieht keine vier voneinander unabhängigen Akkordnamen und komponiert keinen fertigen Song. Tonart, Modi, Akkordtypen und deine Spielweise bleiben für das Ergebnis entscheidend.

Mit StrumForge üben

Öffne ein Beispiel, um seine Akkorde und Griffbilder zu laden. Wähle ein angenehmes Tempo, höre dir die Schleife an und vergleiche die verfügbaren Voicings. Die internationalen Akkordsymbole C, D, E, F, G, A und B bleiben wie in der App erhalten; B bezeichnet dabei das deutsche H.

Vierakkordige Schleifen sind kostenlos; für die Generierung können Nutzungslimits gelten. Pro ergänzt unbegrenzte Generierung, Folgen mit 2, 8, 12 und 16 Akkorden sowie weitere Werkzeuge. Die Beispiele auf dieser Seite lassen sich ohne Abo anhören.

Über das Schlagzeug-Symbol neben dem Tempo öffnest du Rhythmus. Acoustic Pop, Waltz und 6/8 Ballad lassen sich mit ihren Standard-Kits kostenlos abspielen. Mit Pro kannst du Kit-Stimmen, Fills, Gitarrenanschlag und Lautstärken anpassen.

In StrumForge öffnen →

Häufige Fragen

Kann ich eigene Akkorde eingeben?

Du kannst die einzelnen Positionen durch unterstützte Akkorde ersetzen und die Karten anschließend anders anordnen.

Kann ich die Folge vor dem Spielen anhören?

Ja. Gitarren- und Rhythmuswiedergabe, Tempo und die Hervorhebung des aktiven Akkords helfen beim Hören und Mitspielen.

Kann ich einen Akkord behalten und die anderen ändern?

Ja. Sperre die gewünschten Positionen vor der nächsten Variation, sofern die Kombination mit den Einstellungen vereinbar bleibt.

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